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Großbrand in Großaltdorf

Zum größten Brand in den letzten Jahren wurde die Feuerwehr Vellberg am 21. November alarmiert. In der Großaltdorfer Bahnhofstrasse war die Scheune und Stallung eines Landwirtschaftlichen Anwesens in Brand geraten und hatte sich schnell ausgebreitet. Durch den Brandausbruch am späten Abend wurde der Brand erst sehr spät entdeckt. Die Feuerwehr Vellberg erhielt um 23:35 den Alarm durch die Leitstelle. Als das erste Löschfahrzeug um 23:42 vor Ort war, stand das Gebäude in kompletten Vollbrand. Anwohner versuchten noch, Kühe aus dem Stall zu retten, dies gelang aber wegen der schnellen Brandausbreitung nur bei vier Kühen und einem Kalb.

Bereits auf der Anfahrt wurde die Alarmierung auf BRAND 4 erhöht, da das Feuer weit sichtbar war. Der Einsatzleiter Kdt. Marquardt fordert sofort auch noch die Feuerwehr Ilshofen zur Verstärkung an, um schnell genügend Einsatzkräfte und eine ausreichende Wasserversorgung vor Ort zu haben.

Nach der Alarm- und Ausrückeordnung kam die Feuerwehr Schwäbisch Hall mit Drehleiter und Löschgruppenfahrzeugen sowie die Führungsgruppe „Landkreis Mitte“ schnell zur Einsatzstelle. Trotz sofortiger Riegelstellung durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr Vellberg mit vier Fahrzeugen, weitet sich der Brand auf eine direkt angrenzendes Wohnhaus mit Werkstattbereich aus.
Wenige Minuten nach eintreffen zündeten die heißen Brandgase im Dachgeschoss durch. Glücklicherweise befanden sich keine Einsatzkräfte in diesem Bereich. Die Drehleiter aus Schwäbisch Hall wurde umgehend zur massiven Brandbekämpfung am Dachstuhl eingesetzt. Ein weiterer Schwerpunkt war der Schutz des direkt neben der Scheune stehenden Bauerhhaus sowie der Giebel eines weiteren Wohnhauses. Beide Gebäude können ohne grössere Schaden gerettet werden.

Bereits in den ersten Minuten wurde durch den GW-T eine zusätzliche Wasserversorgung von ca. 500 m entfernten Aalenbach aufgebaut. Die Drehleiter wurde durch den örtlichen Löschwasserbehälter versorgt, der sich nur wenige Meter neben der Einsatzstelle befindet. Um den grossen Wasserbedarf auch länger abdecken zu können wurde zusätzlich der Schlauchwagen der Feuerwehr Crailsheim nachgefordert. Ebenfalls wurde der Gerätewagen Atemschutz aus Schwäbisch Hall alarmiert, um die Atemschutzausstattung ausreichend vorzuhalten und benutze Geräte wieder einsatzbereit zu machen..

Zwischenzeitlich waren rund 120 Einsatzkräfte der Feuerwehr sowie Kräfte von Rettungsdienst, Polizei und Stadtverwaltung vor Ort. Durch die enge Zusammenarbeit von Einsatzleiter und Führungsgruppe und Kreisbrandmeister Vogel wurden umfangreiche Maßnahmen eingeleitet und klare Strukturen an der Einsatzstelle gebildet. Für die Führungsgruppe war es die erste Bewährungsprobe, die unter der Leitung von Alexander Müller aus Kirchberg eine hervoragende Unterstützung für Einsatzleiter Jens Marquardt leistete.

Gegen 04:00 Uhr konnten die ersten Kräfte aus dem Einsatz herausgelöst werden. Hier wurden auch Mitglieder der Vellberger Wehr aus dem Einsatz genommen, um für den laufenden Tag genügend Einsatzkräfte für die anstehende Brandwache und Nachlöscharbeiten zur Verfügung zu haben. Frau Bürgermeisterin Zoll sowie Ortsvorsteherin Andrea Binder waren zur Einsatzstelle gekommen und unterstütze die Arbeit Ihrer  Feuerwehr, organisierten Verpflegung und hielten den Kontakt zu den betroffenen Familien.

Im Schichtbetrieb war die Feuerwehr Vellberg bis zum 23. November im Einsatz und musste immer wieder Brandnester ablöschen und Heuhaufen ablöschen. Eine traurige Aufgabe war die Bergung von 21 verbrannten Kühen, die nicht mehr gerettet werden konnten. Diese wurden mit dem Bagger eines Großaltdorfer Feuerwehrmanns aus der Stallruine gehoben und in Container verladen.

Eingesetzte Kräfte:

FFW Vellberg                      37 Kräfte    LF10-6, LF16-12, GW-T, MTW
FFW Schwäbisch Hall         34 Kräfte   DLK 18-12, LF 16/12, LF 8/6, GW-AS, MTW, KdoW
FFW Ilshofen                      22 Kräfte    LF16-12, LF 16-12. SW 1000, KdoW
FFW Crailsheim                  15 Kräfte    SW 2000, MTW
FüGr Mitte                            8  Kräfte    GW-T, MTW, MTW
KBM Vogel                            1 Kraft       KdoW
Rettungsdienst                    4 Kräfte     2 x RTW
SEG DRK Schwäbisch Hall    5 Kräfte    2 x Versorgungw.
Polizei                                  8 Kräfte     2 x Streifenwagen
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