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  Jahresausflug 2009 nach Südtirol

Von Samstag 30.05. bis Montag 01.06. fand unser Jahresausflug statt. Dieses Mal ging es für 3 Tage nach Südtirol, genächtigt wurde in Stuls im schönen Passeiertal.Los ging es am Samstag um 5 Uhr am Feuerwehrgerätehaus Großaltdorf über die A7 Ulm/Kempten zum Fernpass, wo wir am Schloss Fernstein unsere Frühstückspause einlegten. Unser 1. Programmpunkt führte uns nach Sautens, wo uns das Team vom Outdoor – Spezialisten „Cankick“ schon zum Raften auf dem Inn erwartete. Nach dem Ankleiden ging es per Taxi – Transfer zum Einstieg nach Imst, wo wir die Boote zu Wasser ließen. Da lag sie nun vor uns, die Imster – Schlucht mit Ihren Stromschnellen, Walzen und reisenden Schwimmstrecken. Bei einer Wassertemperatur von 5 Grad und einer Fließgeschwindigkeit von 19 km/h ging es 17 Kilometer zum Ausstieg nach Haiming.

Auf dem Weg dort hin, gab es viel Gaudi, einige verließen freiwillig oder auch unfreiwillig das Boot, bis wir schließlich zur berühmt – berüchtigten Memminger Walze kamen. Vor der einfahrt in die Schikane gab es noch mal ein 2. intensives Sicherheitsgespräch um im Notfall richtig zu reagieren. Das 1. Boot musste dann auch gleich auf den Notfallplan zurück greifen, da es im Zentrum der Walze richtig absoff und das Team unfreiwillig das Boot verließ. Im Zentrum der Walze auszusteigen ist, als würde man sich in eine Waschmaschine begeben und den Schleudergang betätigen. Das 2. Boot passierte die Schikane ohne Probleme, so dass zum Schluss alle den rettenden Ausstieg in Haiming erreichten.

Unsere Kameraden die nicht am Raften teil nahmen, unternahmen einen ausgiebigen Stadtbummel in Imst, mit dem Besuch der Sommerrodelbahn „Alpine Coaster“. Um 15 Uhr traf man sich dann wieder am Outdoor – Zentrum. Gemeinsam wurde die letzte Etappe nach Stuls an diesem Tag angetreten, wo wir gegen 19 Uhr in  unserem Hotel eintrafen.

Am Sonntag ging es nach einem reichhaltigen Frühstücksbüffet auf direktem Weg nach Bozen, wo wir um 11.45 Uhr bei einer Führung im Archäologiemuseum alles über Ötzi, die Mumie aus dem Eis erfuhren und zum Schluss der Führung noch einen Blick auf diese werfen konnten.

Denn Nachmittag verbrachte man dann im Örtchen Klobenstein auf dem Ritten. Klobenstein erreichten wir mit der neu erbauten Rittner Seilbahn von Bozen nach Oberbozen. Von dort ging es mit der Schmalspurbahn nach Klobenstein. An diesem Abend hatten wir zum Abschluss eine Weinprobe mit Käseverkostung in unserem Hotel gebucht.

Es ist Montag geworden und wir mussten uns schon wieder von Südtirol verabschieden und die Heimreise antreten. Nach der Gepäckverladung steuerten wir direkt unser letztes Etappenziel an. In Graun im Vinschgau auf dem Reschenpass wurden wir um 12 Uhr im Gasthof/Hotel „Post – Traube“ zum Mittagessen erwartet, ehe wir uns noch zum Reschensee begaben, wo sich der versunkene Kirchturm befindet, zu unserer Überraschung mussten wir feststelle, das der See abgesenkt war und sich der Kirchturm auf dem trockenen befand, wo er zur Restaurierung eingerüstet war. Auf dem ausgetrockneten Seeboden, konnte man an das Bauwerk wandern und in Augenschein nehmen.

Nun hieß es endgültig abschied nehmen. In zügiger Fahrt ging es vom Reschenpass über den Fernpass und die A7 wieder zurück nach Großaltdorf.

 Text und Bilder

Alexander Breiter, Feuerwehr Vellberg