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Leistungsmarsch der Kreisjugendfeuerwehr 2009

Am Samstag 26. September wurde der diesjährige Leistungsmarsch der Jugendfeuerwehren des Landkreises Schwäbisch Hall in Vellberg ausgetragen

Die Jugendfeuerwehr Vellberg hatte zusammen mit den Aktiven der Wehr zwei Marschrouten mit je einer Länge von 6 Kilometer vorbereitet.  Die teilnehmenden  zwanzig Wehren aus dem Landkreis starteten in Zeitabstände verteilt auf beiden Strecken wo verschiedene Aufgaben zu lösen waren. Auf der einen musste ein Golfball durch einen B-Schlauch geführt werden. Gewertet wurde die kürzeste Zeit. Diese unscheinbare Aufgabe erforderte sehr viel Fingerspitzengefühl und Geschicklichkeit. An der nächsten Station mussten die angehenden Floriansjünger auf einem zwischen zwei Bäumen gespannten Spanngurt über eine Plane balancieren, welche nicht berührt werden durfte. Gewertet wurde, wie viele Personen in drei Minuten über den Gurt gekommen sind. An der nächsten Station war ein Bilderrätsel zu lösen. Aufgabe war es Begriffe rund um die Feuerwehr verschiedenen Bilder zu zuordnen. Nach einer längeren Marschstrecke musste unter Aufsicht des Deutschen-Roten-Kreuzes eine Person mit Hilfe einer Trage über ein Hindernis getragen werden. Gewertet wurde hier die sachgerechte Ausführung ohne Zeitvorgabe. An der letzten Station dieser Tour musste mit einem selbstentworfenen Pickelhelm wassergefüllte Luftballons zerstochen werden. Die Schwierigkeit bestand darin, dass der Träger des Helmes die Augen mit einer undurchsichtigen Brille abgedeckt war. So konnte er nur nach Anweisungen seiner Kameraden ins Ziel treffen.  Am Ende der Strecke konnten sich die sich die rund dreihundert Jugendliche sowie ihre Betreuer mit einer großen Portion Spagetti in der Stadthalle stärken. Auf der zweiten Tour musste an der ersten Station ein Fußball mit der schnellstmöglichsten Geschwindigkeit auf ein Tor geschossen werden. Hier wurden Ergebnisse bis zu hundert Stundenkilometern erreicht. Auf der folgenden Station musste auf einer Wippe stehend das Gleichgewicht gehalten werden. Gemessen wurde die Zeit in der die Wippe beidseitig nicht den Boden berührte. Nach einem längeren Marsch durch das Bühlertal unterhalb der Stöckenburg, konnten die Kameraden Ihre Geschicklichkeit bei einem Angelspiel unter Beweis stellen. Aufgabe war es, mit einem an einem Seil  befestigten Magneten möglichst viele Holzklötze vom Turmboden hoch zu angeln. Schwierigkeit darin war, dass das Seil links und rechts vom Turm von zwei Spielern geführt werden musste. An der darauf folgenden Station war wiederum Teamgeist gefordert. So mussten drei Spieler Tennisbälle mit einem Verkehrleitkegel auffangen. Die Bälle wurden jedoch blind hinter einer Wand mit einem Tennisschläger auf das Spielfeld geschlagen. Gewertet wurde die Anzahl der in drei Minuten gefangenen Bälle. Die nächste Aufgabe war sehr feuerwehrtechnisch gewählt. Es musste mit einer historischen Handspritze und einem Strahlrohr eine  möglichst große Menge Wasser in einen Behälter getroffen werden. Da das Wasser aber mit Leineneimern aus dem Weinbrunnen der Pumpe zugeführt werden musste, war hier großer Körpereinsatz von Nöten. Die letzte Aufgabe wartete auf der Minigolfanlage am Freibad. Hier mussten sechs  Jugendliche die je nur drei Versuche hatten  mit möglicht wenigen Schlägen den Ball einlochen. Gewonnen hat das Team welche die wenigsten Schläge benötigte.

Gegen den späten Nachmittag erfolgte dann die Siegerehrung. Die Kreisjugendfeuerwehrwartin Nadine Engelhard, Kreisfeuerwehrverbandsvorsitende Werner Gross, Kreisbrandmeister Jürgen Mors, Kommandant der Feuerwehr Vellberg Jens Marquardt sowie der stellvertretende Bürgermeister der Stadt Vellberg Walter Neumann beglückwünschten die Jugendfeuerwehren zu ihren Leistungen.

Die ersten drei Platzierten waren Bühlertann gefolgt von Stimpfach und Schrozberg.

Teilgenommen hatten zudem Fichtenau, Rot am See, Bühlerzell, Obersontheim,  Sulzbach-Laufen, Frankenhardt, Untermünkheim, Blaufelden, Rosengarten, Crailsheim, Kirchberg/Jagst, Kressberg, Langenburg, Gaildorf, Oberrot, Gerabronn und Wallhausen.

K.Lanzendorfer