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Jahresausflug der Abtl. Vellberg

 Am letzten Septemberwochenende unternahm die Abteilung Vellberg ihren Jahresausflug mit dem Endziel Kitzbühl. Abreise war am Samstag 6 Uhr in Richtung Nürnberg, wo die Besichtigung der Berufsfeuerwehr Nürnberg als erster Punkt auf dem Ausflugsprogramm stand. Hier konnten die „Freiwilligen“ von den „Beruflichen“ in der Feuerwache 3 erfahren, wie so ein Alltag bei der Berufsfeuerwehr aussieht. Bei der Führung durch die Wache konnten die Fahrzeuge, Unterkunft sowie die Diensträume besichtigt werden. Während der Besichtigung wurde auch die Einteilung des Schichtdienstes sowie die Personalstärke die ständig verfügbar sein muss erörtert. In der Feuerwache 3 wurde von einem Förderverein ein kleines Feuerwehrmuseum eingerichtet, welches die Geschichte der Feuerwehr Nürnberg und deren Ausrüstung in den letzten hundert Jahren darstellt.

Als weiterer Programmpunkt wurde die Spaten-Brauerei in München angefahren.

Vor der Führung wurde ein Film mit der Geschichte sowie der Fusion mit der Löwen-Brauerei und der Franziskaner-Brauerei gezeigt. Die Führung ging dann durch das Sudhaus in den Keller wo auch hier ein kleines Museum eingerichtet war.

Nach der Führung wurden die Kameraden zu einem Vesper eingeladen, wo dann auch die Biere der Brauereien bewertet werden konnten. Dazu hat die Spaten-Brauerei eigens im obersten Stock des Silos einen Schankraum eingerichtet, wo man einen Überblick über die Dächer von München und Umgebung genießen konnte.

Gestärkt fuhr man danach nach Kitzbühl weiter um noch rechtzeitig die letzte Bahnfahrt der Hahnenkammbahn zur Hocheck-Hütte zu erreichen. Leider war durch einen Stau auf der Autobahn dieses nicht möglich. Schon während der Anfahrt nach Kitzbühl suchte unser Reiseleiter Uwe Rapp zusammen mit dem Hüttenwirt nach einer Lösung, wie wir dennoch auf die Hütte kommen konnten. Kurzerhand organisierte der Wirt zwei Bergtaxen, die uns dann in einer schon abenteuerlichen Fahrt zur 1670 Meter hohen gelegenen Hütte beförderten. Nachdem jeder sein Zimmer bezogen hatte, ließ man den Tag bei einem gemeinsamen Hüttenabend ausklingen.

Am 2.Tag konnte man bei blauem Himmel und Sonnenschein den oberen Teil der Skirennstrecke „Streif“ besichtigen und begehen, wobei schon die Frage aufkam „Was kann einen veranlassen dort runter zufahren“.

Noch Beeindruckt von de Rennstrecke machten sich die Kameraden zu Fuß auf den 1970 Meter hohen gelegenen Pengelstein. Hier wurde dann bei einem herrlichen Ausblick auf die Tauern-Gebirgskette mit Großglockner und Großvenediger das Mittagessen eingenommen. Am späten Nachmittag wurde wieder die Heimreise angetreten, welche nur noch von einem Halt in Burgau zu einem Abendessen unterbrochen wurde. Es war auch in diesem Jahr wieder ein super Ausflug und möchten uns hiermit nochmals bei unserem Reiseleiter Uwe Rapp bedanken..

 

Text: K. Lanzendorfer Bilder: R. Hilpert