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Jahreshauptversammlung 2007 Kommandant Jens Marquardt konnte zu Beginn wieder viele Ehrengäste begrüßen. Der Kreisbrandmeister, der sich sogar in seinem Urlaub Zeit für die Feuerwehr Vellberger nahm, den stellvertretenden Kreisfeuerwehrverbandsvorsitzenden Bernd Küster, den stellvertretenden Kreisjugendfeuerwehrwart Trocha, die Kommandanten der Nachbarwehren Ilshofen und Obersontheim, eine Abordnung der Stützpunktfeuerwehr Schwäbisch Hall und der DRK Bereitschaft Vellberg zeigt die tiefe Verbundenheit zu der Wehr. Die Teilnahme von Stadträten, zeigt das Interesse der Stadt an den Tätigkeiten der Feuerwehr, die den Brandschutz des Stadtgebietes sichern soll. Ebenfalls nahm der Ehrenkommandant Fritz sen. Vielmetter wieder mit großem Interesse an der Versammlung teil. Nach dem gemeinsamen Essen, bedankte sich der Kommandant als erstes bei seiner Gruppe Presse und Öffentlichkeitsarbeit für den Jahresbericht, in dem wieder viele Informationen abgedruckt wurden. Danach listete er die Einsätze des vergangenen Jahres auf. Darunter befanden sich einen Wassereinsatz nach Regenfällen, einen Öleinsatz, Tiereinsätze zum Entfernen von Eichenprozessionsspinnern, Amthilfe für das DRK beim Retten einer erkrankten Person aus einem Gebäude, einen Fehlalarm, Technische Hilfeleistung, die sich vom Entfernen eines Baumes auf einer Straße bis zu einem schweren Verkehrsunfall erstreckte, und einem sehr schwierigen Einsatz beim Ausleuchten der Bahnstrecke nach einem Suizid. Ebenfalls führte er die zahlreichen Parkplatzdienste und Brandsicherheitswachen auf. Dann kam er auf das bestellte Löschgruppenfahrzeug zu sprechen. Hier bedankte er sich für die Arbeit der Arbeitsgruppe, die sich seit Ende 2005 um die Ausarbeitung der Ausschreibungsunterlagen, die Kontrolle der Angebote, die Vorlage für den Stadtrat zur Bestellung des Fahrzeuges, sowie die Kontrolle der Auftragsbestätigung durchführte. Er wies auch darauf hin, dass die Arbeit noch nicht beendet ist, sonder das Konstruktionsgespräch, sowie die Bauabnahme noch vor der Gruppe liegen. Er führte ebenfalls nochmals auf, dass das Fahrzeug etwas teuerer als geplant wurde, aber durch die gründliche Arbeit der Arbeitsgruppe, die mehrere Ausrüstungsgegenstände aufführte, die vom alten Fahrzeug übernommen werden können rund 25000,-€ eingespart werden konnten. Zudem bringt die Ausarbeitung der Gruppe die sonst von der Stadt an ein Ingenieurbüro vergeben werden müsste, sehr große Einsparungen. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Arbeitsgruppe das Fahrzeug und die Ausstattung auf die Einsatzbedingungen und das Einsatzkonzept für die Gemeinde zugeschnitten hat. Er stellte aber auch heraus, dass wenn das Fahrzeug voraussichtlich im November ausgeliefert wird, einiges an zusätzlichen Übungen auf die Abteilung zukommt, da das Fahrzeug sofort in den Einsatzdienst eingegliedert werden muss. Zum Schluss seines Jahresberichtes schätzte Kommandant Marquardt die Motivation, Ausbildung und Ausrüstung auf einem sehr guten Weg und dankte allen Feuerwehrangehörigen, Führungsmitglieder sowie der Stadtverwaltung für deren Arbeit und Unterstützung. Als nächstes führte nun der Jugendfeuerwehrwart Marco Heigold die vielen Tätigkeiten der Jugendfeuerwehr auf. Hier zeigte sich, dass nicht nur Spiel und Spaß im Vordergrund steht, sondern auch die Heranführung an die Tätigkeiten der Feuerwehr gemacht werden. Bei einem BF – Tag, bei dem sogar ein richtiges Feuer zu löschen war, stellten die Jugendlichen dies unter Beweis. Auch bei den Veranstaltungen der Kreisfeuerwehr waren die Jugendlichen wieder dabei, hier stellte er die guten Platzierungen heraus. Beim Walter – Klenk – Pokal in Langenburg wo letztes Jahr ein Indiaka-Turnier ausgetragen wurde erreichten die Jugendlichen den 5. Platz. Bei der Lagerolympiade auf dem Kreiszeltlager in Fichtenau reichten sie den 2. Platz und beim Leistungsmarsch in Sulzbach-Laufen erreichten sie den 4. Platz. Er bedankte sich auch bei den Betreuern und den Unterstützern der Jugendfeuerwehr für Ihre Tätigkeit. Den Kassenbericht der Abteilung Vellberg trug Werner Köger vor. Er berichtete von Mehrausgaben, hauptsächlich durch einen Ausflug bedingt. Michael Ammon für die Abteilung Großaltdorf vermeldete ein Plus bedingt durch die Bewirtungen beim Autocross sowie beim Christkindlesmarkt. Aber auch durch das gut besuchte Magazinfest der Abteilung. Die Kassenprüfer erklärten, dass die Kassen ordnungsgemäß geführt worden seien. Bürgermeister Walter lobte den Ausbildungsstand, bedankte sich ebenfalls bei der Arbeitsgruppe für die sehr gute Ausarbeitung der Unterlagen zum Beschaffen des Fahrzeuges. Ebenfalls bedankte er sich beim Kreisbrandmeister für die sehr gute Zusammenarbeit, stellt aber auch fest, dass der geplante Bau eines Löschwasserbehälters in Talheim, der schon seit langem geplant, und auch sehr wichtig für die Brandschutz der Teilgemeinde ist, leider weiterhin verschoben werden müsste, da die Kosten von 60.000,- € im Haushaltsjahr 2007 nicht geleistet werden könnte. Er stellte aber auch fest, dass es der Verwaltung wichtig ist, diese Lücke zu schließen und somit der Bau nicht aus dem Auge verloren geht. Die Stadt sorge für eine gute Basisausstattung der Feuerwehr das bestellte Löschgruppenfahrzeug LF 10/6 werde in den Haushaltsjahren 2007 und 2008 finanziert. In den Grußworten übermittelte Kreisbrandmeister Jürgen Mors auch Grüße des Landrats und der Nachbarwehren. Er stellte aber auch fest, das nach einem Jahrzehnt die Löschwasserprobleme immer noch nicht ganz beseitigt sind. Für die Ausbildung der Atemschutzgeräteträger im Landkreis werde wieder einiges gemacht. Der Brandcontainer werde 4 Mal für jeweils 2 Wochen im Landkreis zur Ausbildung genützt werden. Weiterhin wird auch die Ausbildung im Brandhaus der Bundeswehr in Stetten am Kalten Markt für Ausbildungswochenenden genutzt. Der stellvertretende Kreisfeuerwehrverbandsvorsitzende Bernd Küster stellte fest, dass in Vellberg „die Feuerwehrwelt in Ordnung“ sei. Er bedankte sich persönlich für die gemeinsame Zusammenarbeit in seiner 26 jährigen Arbeit für den Kreisfeuerwehrverband und 40 jährigen Arbeit bei der Freiwilligen Feuerwehr Schwäbisch Hall werde er Ende des Jahres von seinen Tätigkeiten zurücktreten und jüngeren den Vortritt lassen. Hiermit wünschen wir Ihm für seinen weiteren Lebensweg alles Gute. Der stellvertretende Kreisjugendfeuerwehrwart Trocha bedankte sich bei der Jugendfeuerwehrführung für ihre Arbeit, stellte mehrer Veränderungen in dem Landesjugendfeuerwehrverband aber auch im Kreisfeuerwehrverband dar. Bürgermeister Walter nahm die Beförderungen folgender Feuerwehrleuten vor: Angelika Breiter zur Oberfeuerwehrfrau, Dominik Vielmetter zum Oberfeuerwehrmann, Markus Köhler zum Löschmeister, Roland Lanzendorfer zum Oberbrandmeister und Jens Marquardt zum Hauptbrandmeister. Außerdem wurden wieder mehrere Lehrgänge erfolgreich absolviert. Grundausbildung Dominik Groh, Patrik Lindner, Mathias Vogel. Lehrgang Sprechfunk Patrik Lindner, Dominik Groh, Konstantin Dürr, Markus Hilpert. Lehrgang Truppführer Dominik Vielmetter. Lehrgang Gruppenführer Markus Köhler. Weiterbildung für Kommandanten Jens Marquardt.
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